Zu hoher Stromverbrauch – Die 5 größten Stromfresser und was Sie tun können!

Ein zu hoher Stromverbrauch wird sich dieses Jahr besonders bemerkbar machen – die Strompreise steigen durchschnittlich um 20 Prozent! Dabei können Sie ohne Kosten und mit wenig Aufwand ganz einfach Ihren Verbrauch reduzieren.

1. Homeoffice – Sparpotential: Bis zu 200 €!

Hätten Sie gedacht, dass Ihr Computer, Drucker & Co den höchsten Verbrauchsanteil Ihres Haushalts ausmachen? Das liegt daran, dass die Geräte jeden Tag mehrere Stunden laufen  oder im Standby sind – da kann nur der Kühlschrank noch mithalten.
Was Sie gegen zu hohen Stromverbrauch tun können, zeigen wir Ihnen anhand der größten Verbrauchssünder Ihres Haushalts.

Verbrauch des Computers reduzieren

Oftmals laufen PCs den ganzen Tag, obwohl sie gar nicht in Gebrauch sind. Die Anwender wollen ihren PC nicht herunterfahren, da ein neuerlicher Systemstart unangenehm lange dauert. So reduzieren Sie den zu hohen Stromverbrauch:

Wenn Sie Ihren PC für eine kurze Zeit verlassen, fahren Sie ihn nicht herunter, sondern versetzen Sie ihn in den Energiesparmodus. Der Rechner braucht zum „Aufwachen“ dann nur wenige Sekunden und alle Fenster bleiben weiterhin geöffnet.

Energieoptionen – automatischer Standby

Notebooks sind standardmäßig so konfiguriert, dass Sie nach 20 Minuten Inaktivität in den Energiesparmodus gehen. Nehmen Sie diese Einstellung für Ihren Desktop-PC ebenfalls vor: Start – Systemsteuerung  – Energieoptionen – Energiesparplanoptionen ändern. Tipp für Fortgeschrittene: Hier können Sie auch den allgemeinen Stromverbrauch Ihres PCs senken: unter „erweitert“ lässt sich die Prozessor – und die Grafikleistung limitieren. Moderne Mehrkern-CPUs haben weit mehr Leistung, als ein normaler Anwender benötigt. Legen Sie sich für verschiedene Anwendungszenarien am besten unterschieliche Profile an (z.B. Office, Spiele, Filme schauen)

Wo wir gerade beim Thema sind: Ein Hochleistungs-PC verbraucht bis zu 800 Watt, ein Notebook nur in etwa 30. Letzteres ist zum Surfen und für Office genauso gut zu gebrauchen wie ein Quadcore PC.

Geräte komplett ausschalten

Sie haben es sicherlich schon gehört: auch im vermeintlich ausgeschalteten Zustand verbrauchen die Geräte weiterhin Strom. Was Sie vielleicht nicht wussten: Im Standby verbrauchen Drucker, PC & Co über das Jahr genauso viel Strom wie im eigentlichen Betrieb. Hier lohnt sich eventuell ein Investment in eine Steckerleiste mit Netzschalter – Wenn Sie diese abschalten, sind die an ihr angeschlossenen Geräte komplett aus. Warum läuft Ihr WLAN-Router eigentlich auch nachts? Schalten Sie ihn ab.

2. Küche. Sparpotential: Bis zu 150 €

Ein weiterer großer Verbrauchsfaktor ist die Küche. Am einfachsten sparen lässt sich hier am Kühlschrank. Viele Kühlschränke sind falsch eingestellt und übereffizient – Temperaturen unter acht grad Celsius sind viel zu kalt und teilweise schädlich für die Nahrungsmittel. Verwenden Sie ein Thermometer (es gibt spezielle Kühlschrankthermometer ) und stellen Sie fest, ob ihr Kühlschrank zu stark kühlt. Steht Ihr Kühlschrank in der Sonne oder neben einer Heizung? Dann sofort anderswo aufstellen!

3. Licht. Sparpotential: Bis zu 200 €!

Hier sollten Sie erwägen, in Energiesparlampen zu investieren. Diese verbrauchen mit 11 Watt nur ein Sechstel dessen, was herkömmliche Glühbirnen verbrauchen. Rechnen wir mal nach: bei 0,18 € pro Kilowattstunde und 5.000 Betriebsstunden kostet Sie eine herkömmliche Glühbirne pro Jahr ca. 70,- € , eine Energiesparlampe lediglich ca. 25,- € mit Anschaffungspreis. Das sind 45 € Ersparnis pro Jahr! Das reicht Ihnen nicht? Zählen Sie doch einmal alle Glühbirnen in Ihrem Haushalt und multiplizieren Sie die Anzahl mit 45 €… Energiesparlampen gibt es schon für 5€. Ein guter Preis da diese eine wesentlich höhere Lebensdauer haben. LED Glühbirnen wären eine noch bessere Alternative, da diese sofort voll leuchten, kein Quecksilber enthalten und nur 7 Watt verbrauchen – das ist weniger als ein Radiowecker!

4. Veraltete Geräte – Sparpotential: bis 200 €

Ein zu hoher Stromverbrauch ist häufig auch auf veraltete Geräte zurückzuführen. „Damals“ war die Technik noch nicht so weit und von Energieeffizienz war keine Rede. Veraltete Geräte findet man in allen Zimmern: Sowohl Herd und Waschmaschine aber auch Fernseher und Wasserkocher. Erwägen Sie, in neue Küchengeräte, einen neuen Fernseher oder eine Waschmaschine zu investieren. Neue Geräte sind nicht nur sparsamer, sondern auch allgemein effizienter (Herdplatten heizen z.B. schneller auf) und nutzerfreundlicher. Ein Neuer Herd der Energieeffizienzklasse A kostet ab 200,- €

5. Stromanbieter zu teuer. Sparpotential: bis 500 €

Was nützen all Ihre Bemühungen, wenn Ihr Stromanbieter hohe Preise verlangt? Es ist ein Fakt: Die großen Energieversorger Vattenfall, E.ON, RWE und EnBW berechnen deutlich mehr pro Kilowattstunde, verglichen mit kleineren Anbietern. Und das trotz Milliardengewinnen! Sie sollten erwägen, den Stromanbieter zu wechseln. Einen Preisvergleich finden Sie hier

Ein Kommentar zu “Zu hoher Stromverbrauch – Die 5 größten Stromfresser und was Sie tun können!

  1. Das mit den LEDs sollte ich langsam mal in Angriff nehmen. Dass Glühbirnen über das Jahr so viel verbrauchen war mir nicht so wirklich klar!

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