Preis pro KwH 2013 – Preise für Strom steigen unverhältnismäßig stark

Der Preis pro KwH im Jahr 2013 ist für Privathaushalte überaus unerfreulich. Seit dem Jahr 2000 ist er von durchschnittlich 0,14 € auf 0,26 € je Kilowattstunde angestiegen. Das ist eine Teuerung von 85%! Zum Vergleich: Die allgemeine Inflation, also die Teuerungsrate aller Güter im „Warenkorb“ des statistischen Bundesamtes, liegt für den selben Zeitraum bei lediglich 21%.


Was sind die Gründe für den Preis pro kWh 2013?

Die Teuerung ist bis 2009 größtenteils auf Preismaßnahmen der Energieversorger zurückzuführen. Steuern und Abgaben sowie die EEG-Umlage stiegen verhältnismäßig wenig. Die vier großen Versorger RWE, E.ON, enBW und Vattenfall haben also stark profitiert. 80% des Marktes gehört weiterhin den großen Versorgern, die Ihre Marktmacht sowie intransparente Märkte ausnutzen.

Die Kapitalrendite liegt bei 25%

Die großen Versorger verdienen pro 100 eingesetzte Euro 125. Kein anderes DAX-Unternehmen ist so profitabel. Im Jahr 2009 fuhren RWE, E.ON und EnBW zusammen 23 Milliarden Euro profit ein.

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Zur Unterstützung der Energiewende wird seit dem Jahr 2000 eine Art Steuer erhoben. Diese müssen die Verbraucher fast komplett bezahlen. 2011 und 2012 lag die Abgabe bereits bei 0,2 Cent Je Kilowattstunde, im Jahr 2000 waren es nur wenige hundertstel Cent.

Falls Ihr Haushalt pro Jahr 3.000 kwh verbraucht sind das also 60,- € allein für die Erneuerbare-Energien-Umlage!

Zusammenfassend können also Preiserhöhungen der Versorger sowie die stetig steigende EEG-Umlage für den erhöhten Preis pro kWh in Deutschland verantwortlich gemacht werden.

Falls Sie ebenfalls Ihren Strom von einem der großen Versorger beziehen, sollten Sie erwägen, Ihren Stromanbieter zu wechseln.


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