Stromnetzbetreiber herausfinden – so geht’s

Es gibt Szenarien, in denen es wichtig sein könnte, seinen Stromnetzbetreiber herauszufinden. Tritt zum Beispiel am Stromzähler ein Defekt auf, müssen Sie Ihren lokalen Netzbetreiber ansprechen.

Netzbetreiber vs. Stromversorger – was ist der Unterschied?


Der Unterschied ist recht einfach: Der Stromversorger erzeugt Ihren Strom, der über die Netze des Netzbetreibers zu Ihnen transportiert wird. Oftmals werden Netze und Stromerzeugung im Verbund betrieben – dies ist zum Beispiel bei Stadtwerken der Fall. Grundsätzlich aber muss ein Stromversorger über kein eigenes Stromnetz verfügen. Ein Vorteil, der vielen auch kleineren Anbietern den Zugang zum Gesamtnetz der BRD ermöglicht.

Insgesamt über 900 Stromnetzbetreiber

Die vier großen Übertragungsnetzbetreiber sind den 900 lokalen Verteilnetzbetreibern übergeordnet. Erstere transportieren den Strom über große Entfernungen via Hochspannungsleitungen, während die Verteilnetzbetreiber über niedrig-bis mittelspannungsnetze den Strom an die Endverbraucher liefern.

Den eigenen Stromnetzbetreiber herausfinden

Wie eingangs schon erwähnt: Der Netzbetreiber ist für Ihren Zähler zuständig und somit sollte sein Name auch auf Ihrem Zähler vermerkt sein. Schauen Sie doch mal nach! Ansonsten müssen Sie Ihren Stromversorger kontaktieren; dieser könnte die Information für Sie parat haben.

Eine Google-Suche könnte ebenfalls zur Ermittlung Ihres Netzbetreibers beitragen: Googlen Sie nach „Stromnetzbetreiber [Ihr Ort]“. Für Berlin wäre das Ergebnis beispielsweise Vattenfall.

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